Vorträge & Workshops für Eltern & Pädagog*innen

Elternbildung

Warum ich diese Vorträge für Eltern und Pädagog*innen halte

Immer wieder begegne ich Kindern und Jugendlichen, die an sich zweifeln – weil sie bei Schularbeiten Blackouts haben, unter Schulangst leiden oder sich im Fremdsprachenunterricht nicht trauen zu sprechen. Viele dieser Schwierigkeiten lassen Eltern (aber auch Lehrkräfte) genauso ratlos zurück wie die Kinder selbst. Genau deshalb halte ich diese Vorträge: um Familien und Lehrkräfte dabei zu unterstützen, mehr Leichtigkeit, Sicherheit und Freude ins Lernen zurückzubringen.

12 Jahre lange habe ich an unterschiedlichen Universitäten zukünftige Lehrer*innen ausgebildet. Nun begleite ich Kinder, Jugendliche und Erwachsene im privaten Sprachtraining in Englisch, Italienisch und Deutsch. Gleichzeitig arbeite ich in mehreren Familienbund- und ElternKindZentren, sowie Volksschulen in OÖ und darf dabei jeden Tag aus Neue erleben, wie wertvoll sprachliche Frühförderung ist – und wie viel Potenzial in den Kindern steckt, wenn sie sich gesehen und verstanden fühlen - ohne Leistungsdruck und mit der richtigen Fehlerkultur.

Diese vielfältigen Erfahrungen – vom Kleinkind bis zur angehenden Lehrkraft – haben mich gelehrt, wie unterschiedlich Lernwege sein können. Und wie sehr es darauf ankommt, Angst zu reduzieren und Mut zu stärken. In meinen Vorträgen an FBZs und EKIZ in Oberösterreich gebe ich Eltern und Pädagog*innen all das weiter, was sich in den letzten Jahren immer wieder als hilfreich erwiesen hat: konkrete Tipps, neue Perspektiven und vor allem das gute Gefühl, dass sie mit den Herausforderungen ihres Kindes/ihrer Kinder nicht alleine sind.

Ich möchte Eltern und Pädagog*innen empowern – damit sie ihre Kinder gelassener begleiten können und der Weg durch die Schulzeit ein Stück liebevoller und leichter wird.

Vortragsthemen

Wenn im Kopf alles leer wird
Blackouts mutig begegnen

Fortbildung für Eltern, Großeltern, pädagogisches Personal und Interessierte

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Blackouts bei Tests entstehen oft durch Erwartungsangst: die Sorge, zu versagen oder nichts zu wissen. Nach Sally M. Winston, Martin N. Seif und Claudia Campisi (2024) liegt die Lösung nicht darin, Angst zu vermeiden, sondern darin, sich nicht mehr von ihr bestimmen zu lassen. Kinder dürfen lernen: Gedanken und Gefühle dürfen da sein – und trotzdem können sie handeln.

Statt Druck hilft eine gemeinsame Haltung: Mut statt Perfektion. Eltern können Erwartungsangst entmachten, indem sie eigene Schul- und Fremdsprachenerfahrungen ehrlich teilen („Das hatte ich auch“) und so Verbundenheit schaffen. Einfache Methoden wie ruhiges Atmen, den eigenen Körper zu spüren, Leichtes zuerst zu bearbeiten und Stichworte zu notieren können dabei helfen, Blockaden weiterziehen zu lassen. Lehrkräfte können mithilfe von klaren Strukturen, kurzen „Warm‑up“-Aufgaben und einer Fehlerfreundlichkeit die Kinder unterstützen. Zuhause werden kleine Schritte gefeiert: nicht nur Noten, sondern der Moment, in dem das Kind trotz Angst weitermacht. So gewinnt es Selbstvertrauen, erlebt Erfolge und baut den inneren Erfolgsdruck ab – die Angst darf mitkommen, aber sie bestimmt nicht mehr.

Aus meiner Lehrerfahrung mit Kindern aller Altersgruppen bis hin zu Erwachsenen gebe ich praxiserprobte Methoden an die Hand, um genau diese Strategien wirksam zu verankern. Gleichzeitig schaffe ich einen offenen Raum, in dem Erfahrungen geteilt, Fragen gestellt und gemeinsam Lösungen entwickelt werden können.

Aktuelle Vorträge und Workshops sind auf der Webseite der Familienbund Oberösterreich GmbH unter Elternbildungsveranstaltungen abrufbar: https://ooe.familienbund.at/bildung/vortraege-workshops-fuer-eltern/

Fehler als Freunde
Eine neue Lernkultur etablieren

Fortbildung für Eltern, Großeltern, pädagogisches Personal und Interessierte

Für viele Kinder ist die Vorstellung, im Fremdsprachenunterricht Fehler zu machen, der größte Stressfaktor. Nach Sally M. Winston, Martin N. Seif und Claudia Campisi (2024) entsteht diese Erwartungsangst nicht durch eine reale Gefahr, sondern durch die Befürchtung, sich zu blamieren oder nicht gut genug zu sein. Dabei sind Fehler beim Sprachenlernen unverzichtbar: Sie zeigen, dass das Kind aktiv ausprobiert, neue Strukturen bildet und Mut beweist.

Eltern können wesentlich dazu beitragen, dass Fehler nicht länger bedrohlich wirken. Indem sie Fehlermachen als natürlichen Teil des Lernens benennen, kleine Sprechversuche wertschätzen und spielerisch üben, entsteht ein entspannter Umgang. Lehrkräfte wiederum können durch eine warmherzige Fehlerkultur, klare Rückmeldungen und eine angstfreie Atmosphäre unterstützen, damit sich Kinder sicher genug fühlen, Neues auszuprobieren. Besonders wichtig ist dabei die Botschaft: Mut zählt mehr als Perfektion. So entwickelt das Kind nach und nach eine neue innere Haltung: „Ich muss nicht perfekt sprechen – ich darf lernen.“ Wenn Fehler ihren Schrecken verlieren, entsteht Raum für Neugier, Selbstvertrauen und Freude an der Fremdsprache.

Aus meiner Lehrerfahrung im Englisch- und Italienischunterricht – an Universitäten, Schulen und Eltern‑Kind‑Zentren – gebe ich praxiserprobte Methoden speziell für Kinder an die Hand: einfache Sprechrituale, spielerische „Fehler‑Feiern“ und Strategien, um unangenehme Gefühle im Lernprozess auszuhalten und mitzunehmen. So entsteht eine nachhaltig positive Beziehung zur englischen Sprache und ein Gefühl von Sicherheit und Mut beim Sprechen.

Aktuelle Vorträge und Workshops sind auf der Webseite der Familienbund Oberösterreich GmbH unter Elternbildungsveranstaltungen abrufbar: https://ooe.familienbund.at/bildung/vortraege-workshops-fuer-eltern/

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Konstruktiv im Gespräch:

Eltern–Lehrkraft–Teamwork für weniger Druck und mehr Entwicklung

Fortbildung für Eltern, Großeltern und Interessierte

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Schwierige Themen rund um Leistung, Verhalten oder zwischenmenschliche Spannungen gelingen am besten, wenn Eltern und Lehrkräfte partnerschaftlich agieren – mit dem gemeinsamen Ziel, dem Kind Sicherheit und Wachstum zu ermöglichen. Aus meiner Unterrichtserfahrung im Englisch- und Italienischunterricht – an Universitäten, Schulen und Eltern‑Kind‑Zentren – gebe ich praxiserprobte Methoden an die Hand. Ich kenne beide Seiten: als Lektorin in der Lehrer*innenausbildung, als Lehrperson im Alltag mit Eltern und Kindern sowie aus der Nachhilfe – und damit auch die berechtigten Sorgen von Eltern.

Ich weiß, wie belastend Ungewissheit, Leistungsdruck und die Angst „nicht genug zu tun“ sein können. Deshalb holen wir Ihre Perspektive und Ihr Bauchgefühl bewusst ins Gespräch, hören aktiv zu und benennen offen, was Sie bewegt. Gleichzeitig halten wir den gemeinsamen Kompass klar: Was ist jetzt das Beste für Ihr Kind? Wertschätzend zu starten, gut zuzuhören und das gemeinsame Anliegen in den Mittelpunkt zu stellen, schafft sofort Entlastung. Wenn wir Beobachtungen ruhig und respektvoll teilen, entsteht ein vollständigeres Bild – ohne Schuldzuweisungen. Aus Stärken und bereits gelungenen Momenten leiten wir überschaubare Schritte ab und halten fest, wer was unterstützt. So bleibt der Blick auf Entwicklung, nicht auf Defizite und es entsteht ein vertrauensvoller, lösungsorientierter Austausch, der das Kind stärkt, Leistung entdramatisiert und nachhaltige Entwicklung ermöglicht.

Aktuelle Vorträge und Workshops sind auf der Webseite der Familienbund Oberösterreich GmbH unter Elternbildungsveranstaltungen abrufbar: https://ooe.familienbund.at/bildung/vortraege-workshops-fuer-eltern/

Mut statt Perfektion
Englischlernen für Erwachsene angstfreier gestalten

Fortbildung für Eltern, Großeltern, pädagogisches Personal und Interessierte

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Viele Eltern kennen die Erwartungsangst rund ums Englischsprechen: Gedanken wie „Das muss ich können“, „In der Schule war ich super, habe sogar maturiert – und jetzt ist alles weg“ oder „Ich trau mich nicht mehr“ bremsen. Nach Sally M. Winston, Martin N. Seif und Claudia Campisi (2024) geht es nicht darum, die Angst zu beseitigen, sondern sich nicht mehr von ihr leiten zu lassen: Gefühle dürfen da sein – und trotzdem kann ich frei in einer Fremdsprache sprechen.

Im Alltag heißt das: Fehlerfreundlichkeit etablieren und Perfektion durch Mut zu ersetzen. Feiern Sie kleine Sprechversuche (kurze Dialoge beim Frühstück, eine Frage auf Englisch im Urlaub), statt auf fehlerfreie Grammatik zu pochen. Machen Sie sich alte Schulerfahrungen bewusst – strenge Korrekturen, peinliche Momente – und lassen Sie sie los, damit neue Erfahrungen Platz haben: frei (nicht fehlerfrei) mit Einheimischen plaudern, im Café bestellen, im Hotel eine Nachfrage stellen. Wenn Anspannung auftaucht, begrüßen Sie sie. Dann durchatmen, Leichtes zuerst sagen, Stichworte finden – und weiterreden. So wächst Selbstvertrauen, der Erfolgsdruck sinkt, und Englisch wird wieder Zugang zur Welt statt Stolperstein.

Aus meiner Lehrerfahrung im Englisch- und Italienischunterricht – an Universitäten, Schulen und Eltern‑Kind‑Zentren – gebe ich praxiserprobte Methoden an die Hand: einfache Sprech‑Rituale für zu Hause, „Fehler‑Feiern“ und Strategien, um negative Gefühle auszuhalten und mitzunehmen. So entsteht eine nachhaltige, positive Beziehung zur englischen Sprache – für Eltern und Kinder gleichermaßen.

Aktuelle Vorträge und Workshops sind auf der Webseite der Familienbund Oberösterreich GmbH unter Elternbildungsveranstaltungen abrufbar: https://ooe.familienbund.at/bildung/vortraege-workshops-fuer-eltern/